DSL gibt es auch per Satellit und einer der wenigen Anbieter auf diesem Markt ist die Yato AG. Der Markt für satellitengestützte Internetzugänge ist derzeit noch wenig umkämpft und im Vergleich zu gängigen DSL-Angeboten preisintensiver.
So zahlt der Nutzer für den yato TriplePlay basic 29,80 im Monat und bekommt dafür eine DSL-Flatrate, eine Ortsrufnummer, Digital TV und einen 265 Kilobit schnellen Breitbandzugang. Weiterhin gibt es zudem das yato TriplePlay plus mit einem 512 kBit/s Anschluss und 39,80 Euro monatlich. Das yato TriplePlay power kostet 49,80 Euro und bietet lediglich den Vorteil, das es mit 1024 kBit/s im Vergleich zu den beiden anderen Angeboten relativ schnell ist.
Derzeit dürfte das Angebot nur für Kunden interessant sein, die keinen DSL-Zugang haben, da sich ansonsten die Einrichtungsgebühr von einmalig 99 Euro und die nötige Satellitenschüssel, LNB und das Modem für 365 Euro (puls extra 19,90 Euro Versandkosten) nicht rechnen würden.

Es wird eine einmalige Einrichtungsgebühr von 99,00 Euro berechnet und die erforderliche ASTRA2Connect Satellitenschüssel, das Modem sowie LNB kosten satte 365 Euro plus 19,90 Euro Versandkosten.

Im Vergleich zu DSL ist das Breitbandangebot der Yato AG relativ teuer und die Bandbreite von maximal 1 Megabit pro Sekunde zu langsam für aktuelle Onlineangebote wie Videodownloads oder Internet-Telefonie.

Die Deutsche Telekom bietet ihren Kunden mit Videoload eine online Plattform, auf welcher filme aber auch Serien gegen ein gewisses Entgeld heruntergeladen werden können. Derzeit können lediglich Telekom-Kunden dieses Angebot nutzen, doch dass soll sich nächstes Jahr ändern. Ab März 2008, pünktlich zur Cebit ist das Portal auch für Nutzer von anderen Providern geöffnet. Das Unternehmen verspricht sich davon eine führende Position bei internetbasierten Videodiensten.
Das Angebot der Deutschen Telekom beinhaltet bisher 2000 Titel die für einen Tag zwischen 1,99 bis 3,99 Euro kosten. Wer die Filme auf CD brennen möchte zahlt zwischen 4,99 und 15,99 Euro, die mit der Telefonrechnung abgebucht werden.
Natürlich gibt es auch andere Anbieter wie zum Beispiel Maxdome, nach eigenen Angaben das gröte Video-on-Demand-Portal in Europa mit über 10.000 Videos. Und ab 2008 möchte auch Arcor in 150 Städten mit einem ähnlichen Service starten.

Carpo Deutschland GmbH ist laut Geschäftsführer Steffen Ebner immer darauf bedacht seinen Kunden Übersichtlichkeit und Verständlichkeit zu bieten. Das versucht man auch mit den neuen DSL-Angeboten umzusetzen. Die drei DSL-Pakete gibt es ab 14,49 im Monat, benötigen allerdings einen Festnetzanschluss der Deutschen Telekom.
Mit dem DSL 2.000-Paket bekommt der Kunde für 14,49 Euro im Monat, eine Internet-Flatrate und kann günstig in deutsche Festnetze telefonieren. Für 24,99 Euro im Monat kann man mit 6.000 kBit/s im Netz surfen und bekommt zusätzlich sowohl eine Internet-Flatrate als auch eine Telefon-Flatrate. Wer es gerne schneller möchte, ist mit dem DSL Carpo 16.000 gut beraten, welches dem Kunden für 26,99 Euro im Monat zur Verfügung steht.

The Cloud ist einer der größten WLAN-Anbieter in Europa und nach der Telekom der zweitgrößte in Deutschland. Nun bietet das Unternehmen unter dem Namen Cloud Unlimited Music ein WLAN-Flatrate für 4,99 Euro pro Monat an. Das Angebot gilt ausschließlich für den Apple iPod Touch. Mit diesem innpvativen MP3-Player kann der Nutzer nich nur Musik höen, sondern auch im Internet surfen. Dazu muss man sich auf der Webseite www.thecloud.de registrieren und sich dort für das Angebot anmelden.
The Cloud setz auf ein WLAN-Netz, das Kunden nutzen können. Jedoch sollten sich Kunden gut überlegen ob sich die 4,99 Euro wirklich lohnen, da gerade im ländlichen Bereich und in kleineren Städten die Netzabdeckung eher zu wünschen übrig lässt.
Der Apple iPod Touch ist ab 250 Euro erhältlich und bietet eine preiswerte Alternative zum Apple iPhone.

Wie bereits in diesem Blog berichtet, hatte die Deutsche Telekom AG im November die Preise für die DSL-Pakete Call & Surf Comfort -Plus und Call & Surf Comfort gesenkt. Nun gab das Unternehmen bekannt, das die Aktion noch bis zum 13.1.2008 verlängert wird. Von den Angeboten profitieren vor allem Neukunden, da bestehende Nutzer nich in die verbilligten Tarife wechseln können.
Für 49,95 Euro im Monat bietet das Call & Surf Plus Paket eine 16.000 kBit/s schnelle DSL-Verbindung, einen Festnetzanschluss mit Festnetz-Flatrate und eine DSL-Flatrate. Das Call & Surf Comfort-Angebot verfügt über DSL 6.000, einen DSL-Flatrate sowie ebenfalls einen Telefonanschluss mit Festnetz-Flatrate und kostet 39,95 im Monat.

Der DSL-Anbieter 1&1 bietet ab sofort für alle Surf & Phone DSL 16.000-Angebote eine neue Handy-Flat an. Dabei profitiert der Kunde nicht nur von gesunkenen Preisen, sondern auch davon, dass keine Mindestvertragslaufzeit besteht und keine monatliche Grundgebühr anfällt. Die Nutzer können kostenlos ins deutsche Festnetz telefonieren und zahlen statt 29 Cent nur noch 19,9 Cent pro Minute in andere Mobilfunknetze. 1&1 Kunden untereinander zahlen nur 9,9 Cent pro Minute und die Abfrage der Mailbox ist nun kostenlos.
Die Bereitstellung kostet weiterhin einmalig 9,60 Euro Aktivierungsgebühr. Alle Kunden die das Angebot bereits nutzen können Problemlos wechseln, müssen allerdings dann eine Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten in Kauf nehmen, die bei Neukunden entfällt. Ohne einen Wechseln gelten die bisherigen Konditionen. Nähere Informationen zu den Angeboten gibt es auf dsl-info.org.

EWE Tel ist ein regionaler DSL-Anbieter aus Oldenburg. Nun senkt EWE die Preise seiner DSL-Pakete. Bereits im November wurde der “DSLmini”-Tarif um fünf Euro auf 24,90 Euro pro Monat gesenkt. Dieses Angebot wurde bis zum 30. Januar verlängert. Zusätzlich werden jetzt auch die Tarife “DSLmaxi” und “DSLmega” bis Ende Januar gesenkt. Auch hier sparen Neukunden fünf Euro im Monat und zahlen somit statt 34,80 Euro lediglich 29,90 Euro pro Monat für das 4.000 KBit/s schnelle “DSLmaxi”-Angebot. “DSLmega” kostet nur noch 34,90 Euro im Monat und der Nutzer kann mit einer Bandbreite von bis zu 16.000 KBit/s das Internet erkunden.
Natürlich ist in allen Angeboten eine DSL-Flatrate enthalten und bei “DSLmaxi” und “DSLmega” zudem ein Telefonanschluss. Bei dem teuersten Angebot kann der Kunde dank einer Telefon-Flat in alle deutschen Festnetze kostenlos telefonieren. Für fünf Euro mehr im Monat gibt es auch eine Handyflat dazu.

Deutschland liegt im europaweiten Vergleich von Breitbandanschlüssen zwar über dem EU-Durchschnitt, erreicht aber mit Platz zehn nur eine Mittelfeldposition. In Luxemburg hat das europäische Statistikamt Eurostat eine Studie veröffentlicht, die 27 EU-Nationen und die Breitbandanschlüsse in den Haushalten untersucht hat. Demnach haben 42 Prozent der erfassten Haushalte einen DSL-Anschluss, während es in Deutschland 50 Prozent sind. Spitzenreiter im surfen dürften die Niederlanden mit 74 Prozent sein, dicht gefolgt von den Dänen von denen 70 Prozent über einen Breitbandanschluss verfügen. Die Unterschiede in Europa sind von Land zu Land beträchtlich, vor allem wenn man Rumänien mit lediglich acht Prozent und Griechenland mit sieben Prozent betrachtet.

Das britische Marktforschungsinstitut Point Topic hat eine Studie bei privaten Breitbandanschlüssen in Westuropa durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass im letzen Jahr die durchschnittliche Bandbreite erheblich gestiegen sei. Betrug diese vor 12 Monaten noch 5,22 Megabit beläuft sie sich nun auf 5,55 Megabit. Die am häufigsten verwendeten Breitbandtechnologien seien hierbei ADSL2+ und VDSL.
Auch in anderen Teilen der Welt konnten die Geschwindigkeiten zu legen. In Asien können Kunden, dank der VDSL- Glasfasertechnik mit Bandbreiten von bis zu 100 MBit/s im Netz surfen. In Lateinamerika wurde ein Anstieg von 29,06 Prozent auf 1,65 Megabit verzeichnet. Dies konnte der Mittlere Osten allerdings mit im Schnitt ledgilich 1,40 MBit/s noch unterbieten und damit die niedrigste Bandbreite bereitstellen.

Laut der Financial Times Deutschland verzögert die Deutsche Telekom die Freigabe von DSL-Leitungen um bis zu drei Monate. Dies betrifft vor allem Kunden die zu anderen Anbietern wechseln bzw sich einen neuen DSL-Anschluss zulegen. Früher dauerte die Freigabe nur wenige Tage im Vergleich zu heute.
Andere Netzbetreiber gehen von einer gängigen Praxis aus und überlegen denken bereits über rechtliche Schritte, wie eine Schadensersatzforderung nach. Jedoch sind Analysten der Meinung, das die angestiegene Bearbeitungszeit zum einen an der größeren Anzahl von DSL-Nutzern liegt. Im Vergleich zu damals entscheiden sich wesentlich mehr Menschen für einen DSL-Angebot. Zu dem läuft das Telekom Produkt Call & Surf sehr gut und immer mehr Kunden entscheiden sich dafür und diese Anschlüsse müssen ebenfalls freigeschaltet werden.

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