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Was ist DSL eigentlich?

Diese Frage möchte ich versuchen Ihnen zu beantworten.

DSL steht für "Digital Subscriber Line". Dies ist ein Sammelbegriff für Zugangstechnologien, mit denen über ein normales Kupferkabel Daten in einer hohen Bandbreite übertragen werden können. Eine der Zugangstechnologien ist ADSL. Die Technologie wird bei der Deutschen Telekom unter dem Begriff T-DSL angeboten. DSL ermöglicht im Downstream eine Bandbreite bis zu 8 Mbit/s und bis zu 768 Kbit/s im Upstream. Das von der Telekom angebotene T-DSL ist A-DSL. DSL ist zwischenzeitlich in verschiedenen Bandbreiten erhältlich: DSL 1000 mit 1.024 kb/s, DSL 2000 mit 2.048 kb/s und DSL 6000 mit 6.016 kb/s.

Zur Nutzung von T-DSL wird eine Kupferleitung von der Vermittlungsstelle bis zur Telefonbuchse benötigt. Nach 1990 hat die Deutsche Telekom insbesondere in der ehemaligen DDR die Leitungen bis ins Haus mit Glasfaserkabel ausgestattet. Diese sind für Breitbandanschlüsse nicht geeignet, weshalb es dort durchaus vorkommen kann, daß kein DSL verfügbar ist.
Ein wichtiges Kriterium für die Verfügbarkeit von T-DSL ist auch die Entfernung zur Vermittlungsstelle. Ist diese zu groß, kann es durchaus sein, daß die normale Bandbreite von 1.024 Kbit/s nicht zur Verfügung steht. Seit kurzem bietet die Deutsche Telekom diesen Kunden die Möglichkeit T-DSL light zu nutzen. Die Bandbreite ist hier kleiner wie beim normalen T-DSL. Alle Preise für T-DSL gelten auch für T-DSL light. Dies trifft auch auf die Flatrateangebote der verschiedenen Provider zu.

Zum 01.04.2004 wurde die Standardbandbreite von 768 kbit/s auf 1024 kbit/s erhöht. Gleichzeitig wurde eine einheitliche DSL-Grundgebühr von 16,99 Euro/Monat festgesetzt von der Deutschen Telekom.

Was brauche ich für DSL?

Hier gibt es mehrere Antworten.

Zuallererst benötigen Sie auf jeden Fall einen sogenannten Splitter. Diesen bekommen Sie kostenlos vom Netzbetreiber, in der Regel die Deutsche Telekom, zur Verfügung gestellt. Außerdem benötigen Sie ein DSL-Modem. Sollten Sie bisher über ein analoges Modem oder eine ISDN-Karte ins Netz gegangen sein, so können Sie diese Geräte für DSL nicht verwenden. Viele Provider bieten bei Neuabschluß eines DSL-Anschlusses ein kostenloses oder stark vergünstigtes Modem an. Hier können Sie getrost zugreifen. Sollte das von Ihnen favorisierte Modell nicht angeboten werden, so können Sie auch über diese Seite hier Ihr Wunschgerät bestellen. Schauen Sie einfach unter dem Menüpunkt "Modems und mehr" nach.
Es gibt verschiedene DSL-Modems. Einige werden als PCI-Karte in den PC eingebaut, andere über den USB-Port angeschlossen und wieder andere benötigen einen Netzwerkanschluß RJ45. Wer nicht so viel Platz hat, sollte sich für ein internes Gerät entscheiden. Der Einbau ist innerhalb weniger Minuten erledigt und geht sehr schnell. Die Installation der Treibersoftware geht sehr schnell und ist in der Regel sehr bedienerfreundlich gestaltet. Sollten dennoch Fragen auftauchen, so wenden Sie sich bitte an die jeweilige Hotline Ihres Providers. Dort wird man Ihnen gerne weiterhelfen. Bewährt hat sich, die vom Provider gelieferte Treibersoftware (z.B. cFos) zu verwenden. Windows XP hat einen eigenen DSL-Treiber installiert, der allerdings auch einwandfrei funktioniert. Sollten Sie einmal Windows XP neu installieren müssen, werden Sie vor Abschluß der Installation nach Ihrem Internetzugang gefragt. Dort brauchen Sie dann nur Ihre Zugangsdaten einzugeben und den Rest erledigt Windows XP für Sie.

Und was brauche ich sonst noch?

Wer viel im Internet ist, stellt ein Ziel für Hacker und Cracker dar. Daher sollten Sie sich mit einer Firewall sowie mit einem Virenschutzprogramm gegen Angriffe von außen absichern. Dies gilt natürlich auch, wenn Sie via Modem oder ISDN im Internet sind. Entsprechende Programme gibt es im Fachhandel. Einige Programme sind auch kostenlos im Internet erhältlich.

Unter Windows ist die Netzwerkverbindung nicht für DSL optimiert. Dadurch kann es, insbesondere bei Windows 98 und ME, zu Stockungen kommen. Mit Programmen wie DFÜ-Speed V2.2 oder dem Speedmanager der Deutschen Telekom läßt sich Ihr PC entsprechend konfigurieren. Beide Programme sind kostenlos im Internet erhältlich und sehr einfach zu bedienen.

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